Way of the Warrior
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 Westlich im Wald

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Sternenwächter
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BeitragThema: Westlich im Wald
Sa Jun 10, 2017 4:20 pm

Westlich im Wald
    Beschreibung folgt

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Schattenstern
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BeitragThema: Re: Westlich im Wald
So Jul 02, 2017 9:28 am

cf: Lagerplatz des DüsterwaldClans (+ Nachtträumerin)

Schattenstern

Einmal erst in Bewegung, hielt sich Schattenstern nicht damit auf kurz nach verlassen des Lagers sein Tempo zu drosseln und gemütlich durch den Wald zu spazieren. In einem zügigen und gleichmäßigen Tempo sprang er über Stock und Stein, überquerte umgefallene Baumstämme und kroch geschmeidig durch Büsche hindurch. Dabei sah er sich immer wieder zu Nachtträumerin um, immerhin wollte er sie nicht abhängen oder zurücklassen. Aber nichts davon war gerechtfertigt. Sie war eine starke und stolze Kriegerin, die sich über diese Art der Nachsicht womöglich - zu recht -  gekränkt fühlen durfte. Daher ließ Schattenstern dahingehend auch kein Kommentar fallen und ließ es eher so aussehen, dass er sich immer nach seinem Teampartner umsah und sich vergewisserte, dass sie zusammen blieben.

Erst nachdem Schatten sich sicher war, dass sie einige Entfernung zum lagerplatz hinter sich gebracht hatten und die nächste Patrouille etwas Zeit brauchen würde um sie einzuholen, stoppte er seinen zügigen Lauf durch den Wald, als sie eine eine etwas größere baumfreie Waldwiese erreichten. Erst als sie die Baumgrenze im Rücken hatten blieb er stehen, ließ prüfend den Blick durch die Gegend gleiten und atmete einmal sehr tief und kräftig ein und aus. Ihm war als täte er seit langer Zeit den ersten befreienden Atemzug der alle Anspannung und verpflichtung für einen Moment von ihm ab streifte.

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@Nachtträumerin
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Nachtträumerin
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BeitragThema: Re: Westlich im Wald
Mo Jul 10, 2017 8:56 pm

cf: Lagerplatz des DüsterwaldClans

Nachtträumerin


Kaum hatten die Beiden das Lager verlassen, umhüllten sofort die verschiedensten Waldgerüche die junge Kätzin. In einem zügigen Tempo eilte sie hinter Schattenstern her, aber dies tat sie mit Leichtigkeit. Diese ganze Energie welche sie in den letzten Tagen kaum loswerden konnte, verbreitete sich nun in ihrem Körper. Erfreut bemerkte sie, dass Schattenstern sich immer wieder nach ihr umdrehte um zu sehen, ob sie zusammenblieben. Die frische Luft und das Zwitschern der Vögel versetzte Nachtträumerin unmittelbar in bessere Laune. Sie war froh das lebendige Lager einfach mal hinter sich lassen zu dürfen und das sie zum ersten Mal ganz alleine mit Schattenstern zusammen war gab ihr ein Gefühl im Magen was sie nicht ganz genau zuordnen konnte. Es war ein schönes Gefühl, da war sie sich sicher, als ein freudiges Schnurren in ihrer Kehle Aufstieg.

Als Sie dann auf einer kleineren Lichtung zum Halten kamen, schnüffelte sie ganz aus Gewohnheit die Luft, spitzte die Ohren und erkannte tatsächlich den Geruch einer Wühlmaus unter dem Starken Duft der Frisch gefallenen Laubblätter. Sie verfolgte den Geruch und entdeckte die junge Maus unter einem Farnstrauch sitzen. Zwar tippelte sie ab und zu ein Stück, aber trotz der trockenen Blätter, konnte man kaum etwas hören.

Nachtträumerin fiel in ein Jagdkauern und rechnete in Gedanken aus wie viele Schritte sie bräuchte um auf der noch nichtsahnenden Maus zu landen. Sie könnte die Frischbeute hier vergraben und auf der Rückkehr mit ins Lager nehmen. Sie wusste allerdings, das sie diese Entscheidung nicht treffen konnte, da sie nicht die Gruppe leitete und daher blickte sie über die Schulter zu Schattenstern, welcher ein paar Meter neben ihrer Flanke saß. Er schaute sie ganz entspannt an ohne irgendwelche Zeichen zu geben und daraus schloss sie, dass er nichts gegen ihr Vorhaben hatte. Wieder fixierte sie ihren Blick auf die Maus und peitschte leicht mit ihrem Schweif hin und her. Langsam hob sie ihre Pfote vom Boden und machte einen Schritt nach Vorne. Kaum hatte diese den Boden berührt, schob sie sich kraftvoll mit den Hinterbeinen vom Boden ab und landete elegant auf der Stelle wo die Maus saß. Diese war ganz perplex und wusste nicht was sie gerade erwischt hatte und versuchte unter Nachtträumerin davon zu stolpern, aber es gelang ihr nicht. Ein letztes leises quietschen konnte man von ihr hören, als die Kätzin sie mit einem Biss tötete. Im leisen schickte sie ein Dank an den Sternenclan und an die Wühlmaus, welche schlaff in ihrem Maul hing, dafür das sie, wenn auch unfreiwillig, ihr Leben für das einem anderen Opferte. Leicht Stolz trabte sie zu ihrem Anführer und begrub die Frischbeute neben einer jungen Eiche im Laub. Wir können die dann auf dem Heimweg mitnehmen, sagte sie freudig und wartete auf die Anweisungen des Katers um weiter zu gehen.

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@Schattenstern
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Schattenstern
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BeitragThema: Re: Westlich im Wald
Do Jul 13, 2017 11:20 pm

Schattenstern

Stille herrschte vor wobei dies auch nicht ganz stimmte. Die Geräusche des Waldes waren zu hören wenn man gut zuhörte, aber das geschäftige Treiben des Lagers fehlte. Man könnte glatt meinen, man höre endlich wieder seine eigenen Gedanken. Schattenstern hielt einen langen Moment lang inne und ließ die Ruhe auf sich wirken nach der er Gesucht hatte und für den Moment auch gefunden. Mit seiner Kameradin wechselte er gerade kein Wort, aber dies jedoch nicht weil er nichts zu sagen hätte, sondern weil es sich einfach nicht ergab. Außerdem erregte etwas anderes ihre Aufmerksamkeit und seine gelblichen Augen beobachteten Nachtträumerin dabei wie sie sich auf die Pirsch legte. Ihr suchender Blick erreichte ihn und er nickte nur knapp. Sie hatten keine wichtige Mission zu erledigen, warum dann nicht einen Jagdversuch nachgeben? Er hatte es außerdem nicht eilig und so wartete er bis die Kriegerin ihre Beute entweder fing oder diese ihr entkommen konnte.

“Du strahlst ja wie ein Schüler der erfolgreich seine Beute erlegt hat.”, bemerkte Schatten und beäugte ihre stolze und freudige Haltung bei ihrem kleinen Erfolg. Er sah es gern dass sie sich trotz der ganzen Umstände im Lager bei einer kleinen Jagd etwas entspannen und ganz natürlich sein konnte. “Wie lange ist es her dass du selbst gejagt hast?”, wollte er einfach nur neugierig wissen. Wann er sich selbst das letzte Mal auf die Lauer gelegt hatte wusste Schattenstern gar nicht mehr. Es musste Tage oder Wochen her gewesen sein. Verhungert war er jedoch nicht, die Katzen seines Clans achteten irgendwie gründlich darauf dass immer eine Maus für ihn da war. Eine behandlung die ihm immer noch sehr schwer fiel sie ohne bedenken anzunehmen, aber ihm hatte oft die Zeit gefehlt seine Beute selbst zu erlegen.
Nachdem Nachtträumerin ihre Maus vergraben hatte, nickte Schatten ihr zu und begann langsam über die Wiese zu laufen. Rennen mussten sie nun nicht mehr, sie hatten das Ziel sich weit vom Lager zu entfernen bereits erreicht und so konnten sie sich jetzt einen Moment Zeit lassen, ehe die Pflicht sie beide wieder zurück ziehen würde.

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@Nachtträumerin
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Lotuspfote
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BeitragThema: Re: Westlich im Wald
Sa Jul 15, 2017 6:39 pm

Lotuspfote


das Lager <---

Mit gespitzten Ohren und zuckender Nase folgte ich der deutlichen Geruchsspur der beiden Katzen. Selbst ein Junges könnte ihnen folgen. Noch immer wusste ich nicht, was mich dazu trieb, dem Anführer und der Kriegerin zu folgen. Aber das hier war um einiges besser, als im Lager herumzusitzen oder die Ältesten nach Flöhen abzusuchen. Das konnten schön die anderen Schüler machen. Allein schon die Vorstellung, das verfilzte Fell der Ältesten nach diesen ekeligen Parasiten zu suchen, ließ mir die Galle aufsteigen. Abgsehen von dem Ekelfaktor war diese Arbeit einfach nur langweilig und auch die teilweise interessanten Geschichten der älteren Katzen machte diese Pflicht nicht besser. Da war es doch um einiges interessanter, Schattenstern und Nachtträumerin zu verfolgen.
Ich hielt mich eher verdeckt, schließlich wollte ich nicht, dass sie mich bemerkten. Dass ich sie heimlich beobachtete, machte es für mich um einiges reizvoller. Allerdings hob sich mein weißes Fell deutlich von meiner Umgebung ab, weshalb ich noch vorsichtiger sein musste. Und wieder einmal verfluchte ich mein Aussehen. Viel lieber hätte ich ein dunkles Fell, so wie die Kriegerin. Schwarz war einfach eine viel schönere Farbe, als weiß.
Die beiden Krieger blieben auf einer Lichtung stehen. Ich selbst verkroch mich in einem Busch. Glücklicherweise war ich noch klein genug, um darunter zu passen. Zwar war mein Versteck nicht sonderlich bequem, aber erfüllte seinen Sinn. Ich müsste eigentlich nicht zu sehen sein, außer man achtete auf den Busch. Still kauerte ich da und beobachtete, wie Nachtträumerin eine Maus erlegte. Ich selbst hatte bisher noch nichts gefangen, aber ich war mir sicher, dass mir das auch bald gelingen wird. Schattenstern sah nun um einiges entspannter aus, als eben im Lager.

Erwähnt: @Schattenstern | @Nachtträumerin
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Rabenfeder
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BeitragThema: Re: Westlich im Wald
So Jul 23, 2017 1:09 pm

cf – [Heilerbau] Wurzelhöhle


Rabenfeder überblickte ihr Lager. Leicht wiegte sie den Kopf hin und her und überlegte kurz. Sie nickte zu sich selbst und verließ ihren Heilerbau. Die letzte Zeit hatte sehr an ihrer Vorräten gezerrt und da sie einen Schüler hatte, der ihr half musst sie jetzt aber schnell ein paar neue Zutaten besorgen. Für heute hatte sie sich Ringelblumen und Weidenrinde vorgenommen, beides konnte sie im Blattfall noch finden. Das passte ganz gut, da beide Pflanzen zusammen zu finden waren. Sie kannte eine große Weide die mitten auf einer Wiese stand. Aber es war ein Stück zu laufen. Also sollte sie sich bald auf den Weg machen. Zudem musste sie ihre Spinnweben auffrischen, daran hatte sie weniger Spaß. Das fluffig klebrige Zeug hing immer in ihrem langen Fell wenn sie nicht acht gab.
Sie verließ das Lager gen Westen und konnte gerade noch einen weißen Schatten erkennen konnte. Sie spitzte die Ohren. War das nicht Lotuspfote gewesen? Das kleine Kätzchen hatte es schon nicht leicht. Ständig legte es sich mit jemandem an, nur um sich selbst zu beschützen. Sie schüttelte den Kopf. Die Heilerin hatte ein sehr feines Gespür für verschiedenen Gefühlen. Das war es wahrscheinlich auch, was Schattenstern veranlasste ihr so sehr zu vertrauen und sie so sehr wert zu schätzen. Sie erinnerte sich an ihr eigenes Verhalten. Weggelaufen war sie und der damals noch Krieger Schattenspringer hatte sie zurück geholt und gut zu ihr gesprochen. Sie war froh über die Fügung der Sternenclans. Er war wahrscheinlich ihr wichtigster und liebster Kontakt im Clan, auch wenn er durch die Position des Anführers selten Zeit für sie hatte.
Doch zurück zu dem weißen Flauschball. Sie drückte sich bestimmt wieder vor irgendetwas und Rabenfeder hoffe, das die Schülerin nichts anstellte. Sie konnte die Katze sehr gut verstehen, denn sie war auch jemand der sich eher zurückzog, nur wurde sie dabei nicht bissig sondern war mehr die ruhige Gesellin.
Im Gegensatz zu vielen anderen des Clans hatte Rabenfeder nie abwertend oder negativ auf Lotuspfote geblickt und war bisher auch nie mit ihr aneinander geraten. Sie sprang in weichen Sprüngen hinter ihr aus dem Lager und folgte ihr in einem gehörigen Abstand. Als sie erkannte wem die Schülerin gefolgt war schüttelte sie nur den Kopf. Sie setzte sich außerhalb des Sicht- und Geruchfeldes von den beiden Kriegern hin und beobachtete nur still.
Das helle Fell der kleinen Katze war kaum zu übersehen und Rabenfeder glaubte, dass Schattenstern sie wahrscheinlich sofort sehen würde, wenn er aufmerksam genug wäre. Einige Zeit verharrte sie, dann stand sie auf. Auf leisen Pfoten schlich sie von hinten an die Schülerin. Sie drehte die Ohren in alle Richtungen und nahm so weiterhin ihre Umgebung wahr. Sie liebte die Geräusche des Waldes, das Singen der Vögel, das Rauschen der Blätter. Alles war ruhig und harmonisch. Als sie kaum eine Katzenlänge von Lotuspfote entfernt war setzte sie sich.
„Meinst du es ist eine gute Idee den Anführer und die Kriegerin zu beobachten und sich vom Lager wegzuschleichen?“ Leider konnte man zur Zeit nie genau sagen, was passieren würde. Das Clangebiet sollte sicher sein. Aber hatte das der MorgentauClan nicht auf geglaubt? Sie legte den Kopf schief und das Lotuspfote mit einer sanften und offenen Art an. Es war kein Tadel und keine Ermahnung in ihrer Stimme zu hören. Die schwarze Heilerin strahlte Ruhe aus und hoffte, das die Schülerin nicht gleich auf Konfrontation ging.

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@Lotuspfote
@Schattenstern
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Lotuspfote
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BeitragThema: Re: Westlich im Wald
So Jul 30, 2017 1:32 pm

Lotuspfote


Noch immer verharrte ich in meinem Kauern, aber es wurde langweilig, den beiden Katzen zuzusehen. Insgeheim hatte ich gehofft, dass etwas spannendes passieren würde. Vielleicht eine wichtige Besprechung oder eine heimliche Liebelei. Natürlich wusste ich, dass mich das nichts anging und ich viel Ärger bekommen könnte, wenn sie mich hier entdeckten, aber wenn ich vorsichtig genug war, würde man mich nicht entdecken und ich somit keinen Ärger bekommen. Aber da ja eh nichts interessantes geschah, wäre es nicht tragisch, wenn man mich doch entdeckte. Weshalb sollte ich denn Ärger bekommen? Das ich das Lager verlassen hatte ohne einen Krieger? Ein Krieger könnte mich auch nicht vor den Gefahren im Wald beschützen. Wie oft wurden Krieger von Füchsen getötet, obwohl sie in der Überzahl waren. Lieber starb ich alleine, ehe jemand wegen mir in den Tod gerissen wird.
Erschrocken zuckte ich zusammen, als hinter mir ein Stock knackte. Es war viel zu laut für ein einfaches Waldgeräusch. Schnell schaute ich über die Schulter und blickte direkt in die grünen Augen einer schwarzen Katze. Mein erster Gedanke war, dass sie mich angreigen wollte und spannte schon meine kaum vorhandenen Muskeln an, bis ich realisierte, dass die Katze saß und keine Anstalten machte, näher zu kommen. Erst jetzt erkannte ich die Heilerin Rabenfeder, die mich aus sanften Augen ansah. Wie hatte ich sie nicht erkennen können und weshalb hatte ich sofort an einen Angriff gedacht? Schließlich war es nicht mein erster, alleiniger Ausflug.
Kurz schaute ich wieder zu den beiden anderen Katzen, die jagten und vergewisserte mich, dass sie mich noch immer nicht entdeckt hatten. Doch zu allem Überfluss fing die Heilerin an zu reden. Konnte sie noch auffälliger sein? Wütend schaute ich die Kätzin an. Auch was sie sagte, machte mich wütend, auch wenn kein Tadel oder Ärger in ihrer Stimme vorhanden waren. Was ging es einer Heilerin an, was ich tat oder nicht tat. Langsam schob ich mich rückwärts aus dem Busch und richtete mich vor der schwarzen Kätzin auf. Ich war um einiges kleiner als sie, aber das störte mich gerade am wenigsten. "Was ich tue oder nicht tue kann dir doch egal sein, schließlich bin ich nicht deine Schülerin. Aber wenn du es genau wissen willst, ich trainiere meinen Geruchssinn und übe das Spurenlesen. Zufrieden?" Mit hocherhobenen Kopf schaute ich direkt in die grünen Augen, um die ich Rabenfeder beneidete.

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Schattenstern
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BeitragThema: Re: Westlich im Wald
So Sep 03, 2017 5:39 pm

Schattenstern

Der Versuch ein ungezwungenes Gespräch mit Nachtträumerin zu beginnen gestaltete sich als etwas schwierig. Sie schien nichts auf den Vergleich mit sich und einem Schüler erwidern zu können. Oder es zu wollen?, fragte sich Schatten. Eines seiner Ohren klappte zur Seite während das andere aufmerksam weiter aufgerichtet war und er legte den Kopf etwas schief als er die Kriegerin weiter ansah. Stolz und schön ging ihm ebenfalls durch den Sinn und erhoffte dass sie die eigentliche Lüge verstanden hatte. Der Tage war es für ihr aller sicherheit wichtig dass Patrouille gelaufen wurde, aber langsam brauchten sie alle eine Pause davon. Das erkannte er jetzt. So sehnlich wie er eine angestrebt hatte, erging es wohl auch den anderen Kriegern fast schon bekam er ein schlechtes Gewissen deswegen weil er sie alle so gnadenlos angestornt hatte nicht zu rasten. Der Kater legte bei diesen Gedanken die Ohren an und sein Schweif peitschte kurz unruhig von einer auf die andere Seite. Seinem Kummer machte er kurz mit einem seufzen Luft, ehe ein Geräusch veranlasste das seine Sinne darauf aufmerksam gemacht wurden.
Die kurze Erholungspause war nicht genug gewesen um die angespannten Nerven des Katers vollends zu entspannen - vielleicht noch nicht einmal ansatzweise. Erst richtete sich ein Ohr in die Richtung um die Geräusche besser einfangen zu können und dann folgten die Augen mit einer Kopfbewegung. Geräusche, Stimmen? War da wer und vorallem wer genau?

Die Anspannung seines Körpers kehrte von einem Augenblick auf den anderen zurück, während sein Verstand angespannt gerade versuchte heraus zu finden ob Freund oder Feind. Die Richtung kam aus dem Wald, also von eigentlich sicherem Gebiet. Aber was war wenn… Schattensprung setzte sich mit einem Satz in Bewegung um die verdächtige Stelle genauer unters Auge zu nehmen. Vielleicht täuschte er sich ja und seine Sinne spielten ihm einen Streich und er hörte was er hören wollte, was eigentlich in Wirklichkeit nicht da war. Instinktiv ging er davon aus dass Nachtträumerin ihm auch so folgen würde. Sie war eine gute Kriegerin und brauchte keine dumpfen Anweisungen. Jedenfalls ging Schatten naiv davon aus.

Er brauchte ein wenig um die richtige Stelle ausfindig zu machen und befand sich auch viel zu weit Links von den beiden Katzen, als er sie endlich entdeckte. Angriff oder Verbündete? Das war ihm immer noch nicht klar, aber sehr bald erkannte er Rabenfeder an ihrem weißen Fleck auf der Brust und der weiße kleine Haufen neben ihr erkannte er dann auch als eine kleine Katze aus seinem Clan. Zwar fuhren seine Krallen wieder ein und er kam langsam auf die beiden zugeschritten, aber besonders erfreut sah der Anführer nicht aus sie hier zu sehen. “Was machen unsere Heilerin und ein Schüler ohne Begleitung so weit ab vom Lager?”, wollte er wissen und ließ eine Begrüßung vermissen. Was wäre gewesen wenn er und Nachtträumerin keine Krieger des DüsterwaldClans gewesen wären? Dann wären diese beiden in Gefahr gewesen. Griesgrämig, wie Schattenstern oft bekannt war, erwartete er eine Antwort. Ihm war egal von wem, aber er glaubte schon dass es Kräutersammeln oder so ein komisches Zeug war.

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Rabenfeder
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BeitragThema: Re: Westlich im Wald
Do Sep 07, 2017 2:38 pm

Rabenfeder beobachtete wie Lotuspfote erschrak. Sie wartete einen Moment und dann hörte sie auch schon die anschwellende Wut in der Stimme der Schülerin. Innerlich schüttelte sie nur mit dem Kopf. So eine Katze hatte es nicht leicht und wenn sie nicht bald lernte nicht immer allem aggressiv gegenüber zu treten, so machte sich die Heilerin sorgen um ihr geistiges Wohl. Sie gab der Weißen keine Antwort sondern blickte kurz gen Himmel. Diese Dame sollte Schattensterns Problem sein und nicht das ihre. Sie legte den Kopf leicht zur Seite und nickte kurz. „Dann übe mal weiter, aber du solltest das nicht alleine machen. Such dir einen Krieger, wenn du schon nicht deinem Mentor davon erzählen willst...“ Rabenfeder war keine Zicke und sie würde nicht als erstes zu Schattenstern gehen und ihm erklären, dass seine Schülerin alleine durch den Wald streift. Gut, das tat sie gerade auch, aber das Lager war noch so nah, dass sie sich wenig Sorgen machte.
Es dauerte nur ein paar Augenblicke, dann hob die Heilerin wachsam den Kopf. Sie war nicht so dumm, alle Aufmerksamkeit auf der kleinen Schülerin zu lassen. Achtsam drehte sie die Ohren und ihr Schweif zuckte. Sie witterte kurz, aber der Wind kam ungünstig. Ihr Körper spannte sich unter dem langen Fall sichtlich an und als sie erneut witterte und den Kopf drehte, beruhigte sie sich wieder. Ihre Augen waren schon auf der Stelle, aus der Schattenstern ihr entgegenkam, noch bevor sie ihn richtig erkennen konnte, nickte sie leicht. Sein Fell war einfach eine gute Tarnung und sie war froh darüber seinen Geruch so schnell wahrgenommen zu haben.
„Der SilberflussClan hat fast alle meine Vorräte aufgebraucht und die Blattleere ist nicht mehr weit. Unter der weißen Decke, werde ich kaum fündig werden“, gab sie ihrem Anführer als Antwort, als er sie fragte. Lotus konnte sich ruhe selbst erklären. Sie hatte nie vor weit zu gehen und es gab kaum einen Krieger oder eine Kriegerin in dessen Nähe sie sich wohl fühlte. Egal wie Rabenfeder ist drehte und wendete. Sie war zwar vom SternenClan zur Heilerin gemacht worden, aber niemals zu einer geborenen Clankatze.

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Lotuspfote
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BeitragThema: Re: Westlich im Wald
Fr Sep 08, 2017 4:57 pm

Lotuspfote


Genervt verdrehte ich die Augen, als die Heilerin meinte, dass ich mir einen Krieger suchen sollte. Zwar war sie die Heilerin und stand weiter höher in der Hierarchie als ich, dennoch wollte ich mich nicht von ihr bevormunden lassen. Meine Kinderstubenzeit lag hinter mir und somit auch die Zeit, in der man noch auf mich aufpassen musste.
Gerade wollte ich mich einfach umdrehen und Rabenfeder stehen lassen, was wohl ziemlich unhöflich von mir wäre, mich aber nicht kümmerte. Diese Katze nervte mich einfach nur, wie konnte man immer nur so ruhig bleiben, bei all diesen Mäusehirnen im Wald. Ich als Heilerin wäre schon längst ausgeflippt. Jeder kam zu ihr und das mit jeder Kleinigkeit. Okey, zugegeben, als Junges kam ich zu ihr, weil mich eine Biene gestochen hatte, aber woher sollte ich wissen, dass Bienen stechen? Dagegen kamen Krieger zu ihr, mit Dornen in den Pfoten. Dornen! So schlimm konnte es doch nicht sein, den Dorn selbst rauszuziehen!
Weiter konnte ich den Gedanken nicht fortführen, denn plötzlich trat Schattenstern aus dem Wald. Innerlich stöhnte ich auf, denn an seinem Blick konnte ich erkennen, dass es gleich Ärger geben wird. Während Rabenfeder ihm höflich zunickte, starrte ich den riesigen Kater aufmüpfig ins Gesicht. Ich hatte nichts falsch gemacht! Auf seiner Frage hin, was wir hier taten, erklärte sich die Heilerin schleimerisch, dass sie doch nur Kräuter sammelte. "Ich genieße das Wetter, es zu schön, als im Lager rumzuhocken und nichts zu tun. Schau doch nur, wie bunt die Bäume sind!" Mein aufmüpfiger Gesichtsausdruck wandelte sich in einen fröhlichen. Natürlich war das nur gespielt, denn in Wirklichkeit hatte ich kaum auf meine Umgebung geachtet. Aber der Anführer musste ja nicht wissen, dass ich ihn verfolgt hatte. Um den Kater von meiner kleinen Lüge zu überzeugen, sprang ich in einen kleinen Blätterhaufen und nagelte ein rotes Blatt unter meinen weißen Pfoten fest.

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Schattenstern
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BeitragThema: Re: Westlich im Wald
Mi Okt 04, 2017 12:18 pm

Schattenstern

Schattenstern baute sich, als er endlich nahe genug an seine zwei Clanmitglieder herangetreten war, zu seiner vollen Größe auf. Vielleicht etwas übertrieben im Angesicht seiner Heilerin und einer Schülerin. Doch es machte ihn rasend die beiden ohne schützende Krieger hier zusehen. So dumm konnten die beiden doch nicht sein? Noch wartete er äußerlich ruhig auf die Erklärungen der beiden, die aber dann, als sie kamen, alles andere als Befriedigend waren. Für wenige Herzschläge war Schatten einfach Sprachlos. Dann brodelte seine angespannte Stimmung in sich hoch. „Das habe ich nicht gefragt!“, antwortete er gereizt und seine Augen funkelten dabei ungehalten Rabenfeder an. Dann zuckte sein Kopf in Richtung Lotuspfote sie soeben sich von einigen Blättern ablenken ließ. Ungeachtet dessen, das er vielleicht ein wenig herunter zählen sollte, fauchte er die Schülerin an, „Wenn ich dich nicht wie ein kleines Junges im Nacken ins Lager zurück tragen soll, komm hier her und verhalte dich wie eine Kriegerin die du eines Tages sein willst.“ Patzige Antworten, ein ablenkendes Gemüt. So verhielt sich kein stolzer Krieger des DüsterwaldClans. Schattenstern gab Lotuspfote nicht viel Zeit sich zu überlegen was sie nun tun wollte. Ihre Entscheidung hing davon ab was mit ihr in den nächsten Tagen passieren würde. Schlampig ging Schatten nämlich nicht mit der Ausbildung eines Schülers um – egal ob es seiner war oder nicht.

Die Brust des Katers hob und senkte sich und er bemühte sich wirklich um Fassung. Was dazu führte das er ganz schlechte Laune hatte und nicht wirklich für Spaße aufgelegt war. „Also.“, richtete er wieder das Wort an Rabenfeder, „Was macht ihr ohne einen Krieger hier?“, fragte er erneut und hoffentlich eindeutiger. Seine Ohren legten gereizt an. „Wenn Nachtträumerin und ich jetzt Streuner gewesen wären, hätten wir unsere Heilerin und eine Schülerin verloren.“ Beim SternenClan! Jetzt mussten ihnen doch die Schuppen von den Augenfallen. Schatten verbarg es nicht wie unerfreut über diese Sachlage war.

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